Grundausbildung
Grundausbildung zur/zum PDL-Trainer*in 2026/27
Die Termine folgen in Kürze.
Fortbildung
Train-the-Trainer-Ausbildung für PDL-Trainerinnen und PDL-Trainer
Mitgliedertreffen
wir freuen uns sehr, euch alle persönlich wiederzusehen! Dieses Jahr möchten wir zwei verschiedene Termine und Orte anbieten, so dass möglichst viele kommen. Am Freitag treffen wir uns zum Abendessen, den ganzen Samstag widmen wir der PDL und am Sonntag haben wir Zeit füreinander. Bitte gebt uns Bescheid: info@pdl-verband.com, ob ihr kommt, da wir einen Raum für unsere Aktivitäten anmieten.
29. bis 31. Mai 2026 in Berlin
9. bis 11.10 October 2026 in Köln
Workshops
Wo: Online
Wann: 20.02. 17:00-19:00
- Natalia Dominguez Sapien stellt die Ergebnisse ihrer Studie vor, die sie im Rahmen einer Doktorarbeit über PDL durchgeführt hat.
- Wie effizient ist PDL? Gibt es messbare Ergebnisse?
- Was schätzen Lernende an der PDL?
- und Lehrende?
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Aussprachetraining: Einführung mit Sandra Kroemer
Nach einem 5-tägigen PDL Kurs merken viele Teilnehmende, dass sie gesprochene Sprache auf einmal viel besser verstehen. Wie hängt das Hörverstehen mit Gedichten und dem Doppeln zusammen? Wir machen gern Rhythmusübungen, aber gibt es dafür auch eine Progression? Wie geht man Phonetik systematisch an?
Antworten auf diese Fragen gibt die Methode, die Sandra Kroemer aus der Unterrichtspraxis entwickelt hat, und die mit jedem Lehrwerk kompatibel ist.
Systematik und Spielerisches mischen sich in dieser Methodik und beziehen sich aufeinander. Auch die Lernenden verstehen ein System hinter der Phonetik – wie in der Grammatik.
In ihrem Schnupperkurs am 27.2.26 von 14.30 – 17.45 stellt Sandra Kroemer ausgewählte Übungen vor, die wir ausprobieren und anschließend im eigenen Unterricht anwenden können. Spaß und Aha-Effekt garantiert!
Zur Person:
Studium Germanistik, Romanistik (u.a. bei Bernard Dufeu), DaF, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz
Ausbildung zur DGSL-lizenzierten Suggestopädin
Weiterbildung an der Schule für Atem-, Sprech- und Stimmlehrende Schlaffhorst-Andersen
Anmeldung: info@pdl-verband.com
Für Mitglieder kostenfrei, Externe zahlen 30 €
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Rollenarbeit im Unterricht – kreative Szenen, lebendige Begegnungen
in Frankfurt am Main
9. Mai 2026 – 9:30 bis 17:30
Für Sprachtrainer*innen und Lehrkräfte aller Sprachen und Niveaus
Dieser praxisorientierte Workshop zeigt, wie Rollenarbeit im Fremdsprachenunterricht zu einem authentischen, dynamischen und hochmotivierenden Lernfeld wird. Die Teilnehmenden erleben, wie Rollen, Situationen und Begegnungen – jenseits klassischer, oft mechanischer Rollenspiele – mit Hilfe ausgewählter Elemente der Psychodramaturgie Linguistique (PDL) organisch aus der Gruppe heraus entstehen.
Neben der Arbeit mit typischen PDL-Rollenspiele erproben wir, wie klassische Rollenspiele aus dem regulären Sprachunterricht dramaturgisch geöffnet, adaptiert und durch gruppengenerierte Impulse lebendig gemacht werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erkundung sozialer Rollen und möglicher Rollenkonflikte, die als starke Auslöser für authentische Kommunikation dienen.
Die Trainer*innen entwickeln Schritt für Schritt eigene Szenarien – von ersten Impulsen über Perspektivwechsel bis hin zu komplexeren Begegnungsformaten. Alle Inhalte entstehen aus dem Ausdruckswunsch der Gruppe, was Identifikation, Motivation und echte sprachliche Spontaneität fördert.
Schwerpunkte
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Rollenarbeit jenseits klassischer Rollenspiele
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Rollenvielfalt, Perspektivwechsel und soziale Rollen
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Adaptation konventioneller Rollenspiele für den PDL-Kontext
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Einsatz ausgewählter PDL-Verfahren zur Unterstützung szenischer Prozesse
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Gruppendynamische Impulse für authentische Kommunikation
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Szenenentwicklung aus selbst erschaffenen Figuren und Situationen
Warum dieser Workshop?
Weil Rollenarbeit, richtig angelegt, nicht künstlich wirkt, sondern zu echter Begegnung und echter Sprache führt. Lernende sprechen, weil sie etwas ausdrücken möchten – nicht, weil eine Aufgabe es verlangt.
Auch für Lehrkräfte anderer Fächer interessant:
Rollenarbeit fördert Perspektivwechsel, soziale Interaktion und situatives Handeln – zentrale Kompetenzen in fast allen Unterrichtskontexten.
Teilnehmerzahl: 6–12
Zeiten:
09:30–12:30 · 14:00–17:30
Preis: 105–108 €
Frühbucher bis 15. März 2026: 105 €
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Bilder als Impulsgeber für lebendige Szenen
In Frankfurt am Main
7. März 2026 – 9:30 bis 19:00
Für Sprachtrainer*innen und Lehrkräfte aller Sprachen und Niveaus
In diesem Workshop entdecken die Teilnehmenden, wie Bilder im Fremdsprachenunterricht zu kraftvollen dramaturgischen Impulsen werden. Bilder öffnen Räume, die Wahrnehmung, innere Bewegung und spontane Interaktion anregen. Aus einem einzigen Bild entstehen vielfältige Assoziationen, Rollenangebote und szenische Begegnungen, aus denen authentische Sprache wie selbstverständlich erwächst.
Bilder werden als dynamische Katalysatoren für Ausdruck, Präsenz und Perspektivwechsel genutzt. Die Teilnehmenden erleben, wie Bilder als Auslöser für kurze Vignetten, improvisierte Sequenzen oder dialogische Miniaturen dienen können. Die Inhalte entstehen dabei stets aus der Gruppe heraus – im Einklang mit dem PDL-Prinzip des Folgen statt Vorausgehens.
Der Workshop vermittelt konkrete Verfahren aus der Psychodramaturgie Linguistique, die sich unmittelbar in den regulären Sprachunterricht integrieren lassen. Dabei entstehen Inhalte, Rollen und Sprache organisch aus dem Gruppenprozess und entfalten sich spielerisch in Szenen und Begegnungen.
Schwerpunkte
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Relationale Begegnungsformen mit Bildimpulsen
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Szenische Vignetten und improvisierte Sequenzen aus Bilddetails
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Sprachliche oder schriftliche Verdichtungen
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Sicherer Umgang mit offenen dramaturgischen Prozessen
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Einsatz im Präsenz- und Online-Unterricht
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Kriterien für die dramaturgisch stimmige und unstimmige Bildauswahl
Warum dieser Workshop?
Weil Bilder nicht nur betrachtet, sondern erlebt und in Bewegung gesetzt werden können. Sie öffnen intuitive, imaginative Zugänge zu Szene, Begegnung und Sprache. Das erzeugt eine hohe innere Beteiligung, fördert spontane Interaktion und macht Unterricht unmittelbar lebendig.
Für Lehrkräfte aller Fächer geeignet:
Bildarbeit unterstützt Perspektivwechsel, soziale Interaktion und handlungsorientiertes Lernen, zentrale Kompetenzen weit über den Sprachunterricht hinaus. Die Methoden sind leicht adaptierbar und fördern kooperative, kreative Lernprozesse.
Teilnehmerzahl: 6–12
Zeiten: 09:00–12:30 · 14:00–16:30 · 17:00–19:00
Preis: 120–145 €
Frühbucher bis 6. Februar 2026: 120 €
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